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Zylinderkopf Bearbeitung

Der ABF Kopf ist bearbeitet und kommt nun auf den Rumpfmotor. Der Kopf ist komplett gereinig und geplant. Zum Einsatz kommen Schrick Ventilfedern und erleichterte Hydrostößel. Zwar soll der Motor keine Drehorgel werden und das wäre demnach streng genommen gar nicht nötig, trotzdem können verstärkte Komponenten nicht schaden. Die Stößel hätten sowieso gewechselt werden müssen. Die Steuerkette wird selbstverständlich erneuert, allerdings bleiben die originalen ABF Wellen erstmal drin. Ich will erstmal sehen, wie der Motor so läuft. Die Schrick Wellen sind ja schnell nachgerüstet.

Zylinderkopf Einzelteile

Zylinderkopf Einzelteile


Die Kopfbearbeitung ist ebenfalls von AK Racing gemacht. Ein- und Ausßlass sind stark bearbeitet. Ebenso die Brennräume. Die Ventilgrößen sind original.
Zylinderkopf Einlassseite

Zylinderkopf Einlassseite


Zylinderkopf Auslassseite

Zylinderkopf Auslassseite


Zylinderkopf Brennräume

Zylinderkopf Brennräume


Der Kopf wird mit ARP Stehbolzen verbaut. Mit der Kopfdichtung liegt die Verdichtung bei ca. 8,5:1-9:1. Der alte Achtventiler hatte bereits 8,6:1 was sich ganz gut fuhr. Der originale PG Motor hat 8:1. Da ich ordentlichen Sprit verwenden will und nicht über 1 Bar Ladedruckkommen werde ist das OK.
ARP Bolzen

ARP Bolzen


Damit ist der Motor ohne Anbauteile fertig. Der Lader wird bei zwei Litern, den 16 Ventilen und den bearbeiteten Kanälen gut was zu füllen haben. Deswegen wird der Lader zum G65 umgebaut und wird mit 70er Laderrad und Zahnriemenantrieb gefahren. Damit sind wohl 1 Bar Ladedruck ganz realistisch.
Eine Besonderheit ist die Kurbelgehäuseentlüftung. Da der PG Block verwendet wird, ist keine Entlüftung am Block. Die ist beim PG oben im Ventildeckel. Deshalb ist der Ventildeckel vom ABF umgearbeitet, sodass rechts vorn ein Gewindestück eingeschweißt ist. Hinter dem Gewindestück befindet sich im Kopf das Zahnrad der Einlassnockenwelle, das gleich als natürlicher Spritzschutz dient. Die Entlüftung wird von hier wieder in den Bypass geführt. Der Ölnebel der dadurch vom Lader angesaugt wird ist wichtig für die Schmierung des Verdrängers. Lader, die ohne Bypass mit einmündender Kurbelgehäuseentlüftung gefahren werden, haben recht schnell Schäden am Verdränger.
Motor Komplett

Motor Komplett


Hier nochmal der Vergleich vor und nach der Bearbeitung der Kanäle:
Vergleich Einlasskanäle

Vergleich Einlasskanäle